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28.02.2008

Neues Markenkonzept startet sehr gut

Viel positive Resonanz aus Betrieben und Innungen

Das neue e-Markenkonzept stößt innerhalb der Organisation wie auch bei den Innungsbetrieben auf sehr positive Resonanz. Schon wenige Monate nach seinem Start im September 2007 in Warnemünde haben bereits mehr als zwei Drittel der Innungen den Markenvertrag unterzeichnet und weit über 800 Fachbetriebe ihr Ja-Wort gegeben (Stand: 15.02.2008). Anfang Februar fand in Frankfurt das e-Markenforum statt, auf dem die Ansprechpartner aus Landes- und Fachverbänden sowie den Innungen mit Vertretern des ZVEH und der Arge Medien im ZVEH aktuelle Verfahrensfragen und das weitere Vorgehen diskutierten. „Wir sind von der starken Nachfrage aus den eigenen Reihen mehr als positiv überrascht“, zieht ZVEH-Präsident Walter Tschischka, der die Veranstaltung leitete, zum Auftakt Bilanz.

Zu den Kernzielen des Markenkonzepts gehören neben den ökonomischen Zielen (z.B. Neugeschäft, Preisfreiheit gewinnen) kommunikative Ziele (u.a. Markenwerte vermitteln, positiver Imagewechsel, Wettbewerbsdifferenzierung, Orientierungsfunktion nach außen) und verbandspolitische Ziele (z.B. Identifikation innerhalb der Organisation, Aufbau einer erweiterten Kooperationsplattform für Partner und Unterstützung der Lobbyarbeit).

Jeder, der den Markenvertrag unterzeichnet hat, erhält ab Mitte Februar ein so genanntes Starterpaket. Darin befinden sich Qualifizierungsbogen, Vertrag und Unternehmensleitbild. Damit ist das Unternehmen berechtigt, das Corporate Design in seiner Außendarstellung und Werbung anzuwenden. „Seien Sie bitte sorgfältig im Umgang mit dem CD“, bat Meurer seine Kollegen mit Blick auf die Anwendung und Umsetzung des grafischen Konzepts. „Wir wollen eine starke Marke werden!“

Die konsequente, streng einheitliche Gestaltung des Auftritts der Elektrohandwerke in der Öffentlichkeit – von der Visitenkarte und dem Briefpapier über den Internetauftritt und die Werbemittel bis hin zur Verbandszeitschrift – sei ein wichtiger Baustein des Konzepts, bestätigte Norman Rosenke von der gleichnamigen Werbeagentur in München. Er erläuterte weitere Details, so zum Beispiel das Aussehen der neuen E-CHECK Plakette und zukünftiger Werbematerialien.

Im Mittelpunkt der Diskussionsrunde standen Fragen zur Koordinierung der verschiedenen Schritte der Markeneinführung ebenso wie zu den Qualifizierungskriterien. „Der Qualitätsmaßstab war von Anfang an so angelegt, dass ein guter Durchschnittsbetrieb keine Probleme haben dürfte, am Markenkonzept teilzunehmen“, bekräftigte ZVEH-Hauptgeschäftsführer Ingolf Jakobi die Qualitätsansprüche, wie etwa die Forderung nach Fortbildung und Serviceleistungen. Zugleich sei mit Blick auf die Vielfalt der möglichen Qualifikationen der Betriebe aber ebenso sichergestellt, dass auch spezialisierte Firmen ihre Stärken über die e-Marke profilieren können.

Die Teilnehmer waren sich darüber einig, dass die Etablierung des neuen Zeichens schrittweise und zeitlich gestaffelt erfolgen müsse. Das Konzept sei nicht statisch, sondern wachse mit seiner Verbreitung. Jede Erfahrung aus der Praxis fließt in die weitere Entwicklung ein.

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