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16.07.2019

IFA Media Days: KI im House of Smart Living

Bei den IFA Media Days informierten die WISL und der ZVEH über den Einsatz von künstlicher Intelligenz im House of Smart Living.

Wohin geht die Reise: ZVEH-Technikexperte Andreas Habermehl stand den Journalisten für Fragen rund ums Thema „Künstliche Intelligenz“ im Bereich Smart Living zur Verfügung.

Bild: Wirtschaftsinitiative Smart Living

Jedes Jahr werden den rund 200 Medienvertretern Trends und Messeneuheiten vorgestellt. Andreas Habermehl (ZVEH) informierte auf den IFA Media Days über den Einsatz von künstlicher Intelligenz (KI) im House of Smart Living. Der ZVEH war über die Wirtschaftsinitiative Smart Living (WISL) erstmals bei dieser Veranstaltung vertreten. Ziel war es, für den IFA-Auftritt der Initiative sowie das House of Smart Living der E-Handwerke zu werben.

Auf der IFA 2019 (06.09. bis 11.09.) präsentiert sich der ZVEH wieder gemeinsam mit den Verbänden VDE und ZVEI sowie der Wirtschaftsinitiative Smart Living – zu finden sind der Gemeinschaftsstand und das House of Smart Living im Rahmen der IFA NEXT, Halle 26 A, Stand 205. Großes Thema im House of Smart Living ist in diesem Jahr die KI. So zeigen die E-Handwerke konkrete Anwendungen und erste Ansätze, beispielsweise im Gesundheitsmanagement. Hier kann KI bei Diabetespatienten zur Überwachung der Atemluft eingesetzt werden und bei Bedarf sogar eine Notfallkette auslösen.

Auch das Energiemanagement des Hauses ist mit künstlicher Intelligenz ausgestattet. Hier lernt das System vom Nutzerverhalten und kann dieses in Beziehung zu Wetterdaten setzen. Auch lernt es, wann zum Beispiel das Elektrofahrzeug geladen zur Verfügung stehen muss. Mit diesem Wissen kann der Ladevorgang besser gesteuert und im Idealfall auf günstige Tarifzeiten oder sogar auf den über die heimische Photovoltaik-Anlage produzierten Strom zurückgegriffen werden.

Ein weiteres KI-Thema im House of Smart Living ist Human Centric Lighting – eine Anwendung, die in Abhängigkeit von Jahres-, Tageszeit und Wetter die Lichtfarbe anpasst, sodass das Licht aktivierende oder beruhigende Wirkung hat. Intelligent und selbstlernend ist nicht zuletzt auch die Sprachsteuerung im E-Haus. Dabei wurde bewusst auf ein sprachbasiertes System gesetzt, das nicht cloudbasiert und damit sicherer ist.

Dass das smarte Leben im Alltag angekommen ist, hatte eine von der Wirtschaftsinitiative in Auftrag gegebene und von der GfK durchgeführte repräsentative Online-Umfrage belegt. Demnach nutzt ein Drittel der Bevölkerung bereits heute Smart-Living-Anwendungen. Besonders beliebt sind dabei vernetztes Entertainment, smartes Licht, eine intelligente Heizungssteuerung oder auch eine smarte Küche. Besonders aktiv in der Nutzung von Smart-Living-Technologien ist die Gruppe der 18- bis 39-Jährigen. Dabei bietet smartes Wohnen mit seiner Vielzahl an Assistenzsystemen gerade auch für ältere Menschen enorme Vorteile.

Quelle: ZVEH

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